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Johanna Prinz:

Frank Prinz-Wondollek:

 

 


Zugeschlagene Türen, zerschmettertes Geschirr, kampfbereite Stellung – das alles habe ich gekannt. Aber immer hinterließ der scheinbar befreiende, explosive Ausbruch einen bitteren Beigeschmack. Ich schämte mich und wusste zugleich, dass Gewalt und Zorn nichts Gutes zustand bringen und auch nicht jemanden davon überzeugen können, sein Verhalten zu ändern. Als Kind konnte ich sehr zornig werden, wenn ich glaubte, ich oder andere würden ungerecht behandelt oder nicht verstanden. Der Zorn machte mich mutig, sodass ich mich für meine Überzeugung gegenüber jedermann, egal ob derjenige größer, stärker oder erwachsener war als ich, einsetzen konnte. Das tat ich mit vehementen Worten, doch öfter auch durch körperliche Kraft. Als ich noch klein war fanden die Erwachsenen solche Zornesausbrüche eher drollig und man nannte mich liebevoll „Wildfang“ oder „Trotzkopf“. Ich fand diese Ausbrüche schon damals nicht drollig, denn ich wollte ernst genommen und verstanden werden. Dass man über mich lachte machte mich nur noch wütender. Ich wollte aber nicht wütend sein, sondern lieb. Ich hatte gelernt, dass Gott Liebe ist und den Menschen zu seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat und ich sehnte mich nach dieser Liebe und wollte selbst auch gut sein. Doch überkam mich immer wieder diese Wut, wenn ich mich in die Enge getrieben fühlte. Erschreckt und schließlich wachgerüttelt hat mich dann eine Begebenheit auf dem Gymnasium. Ich geriet in Streit mit einem Klassenkameraden, der stark und gemein war, er piesackte und ärgerte die schwächeren Mitschüler. Ich sagte ihm, dass er damit aufhören und sie in Ruhe lassen sollte. Doch er hörte nicht auf , im Gegenteil, jetzt provozierte er auch mich. Und wieder kochte der Zorn in mir hoch, ich packte ihn und in einer heißen Welle aus Hass und Wut prügelten wir uns schließlich. Obwohl er größer und stärker war, drosch ich auf ihn ein. Plötzlich hielt ich einen großen Haarbüschel in der Hand. Schockiert über meine nicht gewollte Beute ließ ich von ihm ab. Er rappelte sich weinend hoch. Ich war so entsetzt, dass ich ebenfalls zu weinen anfing. Das hatte ich nicht gewollt, es tat mir unendlich leid! Dieses Erlebnis war eine spontane Ernüchterung. Ich erwachte wie aus einem Traum. Von da an nahm ich mir fest vor, mich nie wieder zu prügeln. Was mir half mich zu besänftigen und die Zornesausbrüche zu vermindern, war die intensivere Beschäftigung mit Christian Science. Ich las nun täglich, bevor ich zur Schule ging, die wöchentliche Bibellektion. Das brachte mich jeden Morgen erst einmal in Einklang mit Gott der Liebe ist. Wenn diese Liebe allmächtig und gegenwärtig ist, gab es also keine andere Macht außerhalb dieser Liebe, die mich kontrollieren konnte. Ich lernte dadurch auch, dass nicht ich für Gerechtigkeit und Ordnung sorgen musste, sondern dass Gott gerecht ist und alles wohl geordnet hat. Ich brauchte nicht zornig zu werden und mich prügeln um Ordnung zu schaffen. Je mehr ich mich bei Problemen immer zuerst an Gott wandte, desto mehr war ich in der Lage, Lösungen zu finden ohne wütend zu werden. Das machte mich glücklicher, selbstbewusster und freier und ich hatte auch mehr Schulfreunde, die mich schätzten. Erst viele Jahre später, als ich schon zwei eigene kleine Kinder hatte bekam ich es noch einmal mit diesen Wutanfällen zu tun. Mein Vater war ganz plötzlich von uns gegangen und hatte ein großes Loch in meinem Leben hinterlassen. Er war mein fester Halt, ein Fels in der Brandung gewesen und nun war dieser Halt ganz einfach und ohne große Vorwarnung weg. Außerdem waren wir gerade in eine neue große Wohnung mit Garten gezogen, zwar wunderschön, aber sie brachte auch viel Arbeit mit sich. Und die beiden Kleinen, 3 und 4 Jahre, hingen an mir. Ich glaube in dieser Zeit fühlte ich mich überfordert und kraftlos. Es fiel mir auf, dass ich immer ungeduldiger mit den Kindern wurde. Ich schimpfte schon, wenn das Zimmer zu unordentlich war oder sie das Essen nicht wollten, das ich für sie gemacht hatte oder sie irgendeinen kindlichen Unsinn anstellten. Ich merkte, dass ich wieder regelrecht in Rage geriet. Im selben Augenblick erkannte ich auch, wie hässlich diese Anfälle waren. Ich schämte und hasste mich für diese Zustände. Je mehr ich mich jedoch dafür hasste, desto größer wurde meine Wut. Obwohl ich darüber betete, war es wie ein nicht zu entrinnender Kreislauf, er dauerte etliche Monate. Aber ich wollte für alle Zeit von dieser verheerenden Kraft, die mich zu überwältigen schien, loskommen. Eines Tages fiel ich auf meine Knie und begann von ganzem Herzen zu beten. „Bitte, Gott, Vater-Mutter,“ schrie ich, „wenn Du die einzige Macht bist, die Macht des Guten, hilf mir, dass ich sie fühle!“ „ Du und der Christus seid eins!“, war die überraschende Antwort auf dieses verzweifelte Gebet. Ich und der Christus sollten eins sein? Jesus war dieser Christus, er hatte sein Leben geopfert, er hatte die Menschen geheilt und geliebt, er war ruhig, liebevoll und barmherzig, er konnte auf dem Wasser gehen, Tote erwecken und Stürme stillen. Er war immer nur Gott gefolgt. Aber ich? Eins mit dem Christus? Das war die reine Blasphemie! Ich fing an zu weinen und war außerstande irgendetwas zu denken. Doch ganz leise und sanft formten sich die Worte in meinem Mund, „Ich und der Christus sind eins“. Das war der Rettungsanker, Ruhe und Frieden legten sich auf mich. Ich hielt wie ein Ertrinkender daran fest und, noch ganz schwach und elend, wurde ich auf festen Grund gesetzt. Das war das Schwerste, was ich je getan hatte: mich in diesem mich selbsthassenden Moment mit dem Christus, der reinen vollkommenen Idee Gottes zu identifizieren. Doch die Heilung war unumstößlich und perfekt. Was war passiert? Ich war neu geboren! Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit auf S. 332:9-11: „Christus ist die wahre Idee, die das Gute verkündet, die göttliche Botschaft von Gott an die Menschen, die zum menschlichen Bewusstsein spricht.“ Ich hatte hier am eigenen Leib erfahren, dass dieser Christus als göttlicher Einfluss immer im menschlichen Bewusstsein gegenwärtig ist und von jedem beansprucht werden kann. Wirklich von jedem, gleichgültig, in welch einer prekären Situation er sich auch immer befinden mag. Ich erlangte meine vollkommene Befreiung, als mir bewusst wurde, dass ich nie dieser in Raserei verfallende Mensch gewesen bin. Ich und der Christus waren eins! Indem ich den Christus, die reine Idee Gottes, in mir sah, lernte ich mich Selbst zu lieben und Selbsthass und Wut verschwanden. Diese Heilung war von Dauer und sie war die Schönste, die ich je erlebte, weil sie diese vollkommene Umwandlung mit sich brachte. Es war die Befreiung aus einer Sklaverei. Ich wurde zu einem neuen freien Menschen, aufrecht und unabhängig. Ich erlangte einen inneren Frieden, große Ausdauer und Geduld. Diese Qualitäten verließen mich nie wieder, ob die Kinder nun schulische Schwierigkeiten hatten, bei familiären Problemen oder finanziellen Engpässen. Nichts konnte mich mehr aus der Ruhe bringen und so kam es auch immer zu harmonischen Lösungen für jedes einzelne Problem. Die Gegenwart der göttlichen Liebe ist seitdem mein Fels in der Brandung, meine immerwährende Stärke und Kraft.

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In Deutschland ist Weihnachten das Fest des Jahres. Die Vorbereitungen dafür beginnen oft schon im Oktober. Die Städte werden beleuchtet und die Auslagen in den Geschäften kennen nur noch ein Thema „Weihnachten“.
All dies erreicht seinen Höhepunkt am Abend des 24. Dezembers, dem „Heiligen Abend“, der meist im Kreise seiner Lieben begangen wird. Geschmückte Tannenbäume, Weihnachtslieder, Weihnachtsmänner, Gänsebraten, vielerlei Spezereien und natürlich Geschenke über Geschenke. Für die meisten Menschen ein berauschendes Fest.
Viele Menschen besinnen sich aber auch auf die eigentliche Bedeutung von Weihnachten, auf das christliche Fest. Die Geburt von Jesus Christus. Das Erscheinen des Heilands, des Lichts in der Dunkelheit. Mit dieser Geburt wurde eine neue Ära eingeläutet und manch einer von uns erwartet mit hoffnungsvollem Herzen und in demütiger Stille auf das Erscheinen des Lichts. Wir halten Ausschau, wie damals die drei heiligen Könige nach dem Stern von Bethlehem. Und plötzlich rücken Wunder in den Bereich des Möglichen, in dieser Welt, die nicht mehr an sie glaubte. Und der feste Glaube, dass die Liebe stärker ist als das Böse rüttelt mit Macht an der Tür unseres Denkens. Es ist die Zeit die ruft, „Friede mit Euch“, „es gibt einen Gott und dieser Gott ist Liebe“.
Mein tiefes Empfinden von „ Friede auf Erden und dem Menschen ein Wohlgefallen“, geschah jedoch mitten im Sommer und in einem von meiner Heimat sehr fernem Land. Ich befand mich auf einer Low- Budget Rucksackreise durch Afrika. Ich war schon viele Wochen unterwegs und mittlerweile auch sehr müde von der Reise. Ich wollte nach Zambia, die Victoriafälle sehen. An diesem Abend ereichte ich den Rand dieser weltberühmten Wasserfälle. Man konnte schon ihr ohrenbetäubendes Rauschen hören. Welch eine Kraft! Doch es war schon viel zu dunkel um sie zu sehen. In der Ferne sah man die hellen Lichter der beleuchteten Hotelfenster herüberwinken, die dort extra für die Touristen errichtet wurden. Sie schienen so einladend und heimelig, doch viel, viel zu teuer für mein enges Budget.
Also machte ich mich auf zu dem Platz, der eigens für die Low-budget Travellers eingerichtet wurde. Der Ort war nicht gerade sehr einladend und die Warnung vor Schlangen und anderem giftigem Ungeziefer und die Aussicht auf Regen in der Nacht, machte die Sache auch nicht besser. Doch fing ich an meinen Rucksack auszupacken, um mich auf die Nacht vorzubereiten. Dort befand sich auch ein Kocher, ein Topf und Tee, Zucker und Milch. Ein heißer süßer Tee, genau das richtige für diesen trüben Augenblick! Nach und nach füllte sich der Platz mit anderen Travellern und alle waren Dankbar für den heißen Tee, den ich ihnen anbieten konnte. Einige sammelten Holz und begangen ein großes Feuer zu entfachen. Andere Rucksäcke wurden ausgepackt und jeder brachte seine Gabe. Brot, Butter und sogar Wurst und Käse, Marmelade, Schokolade, Kekse, Annanas, Bananen und anderes mehr, das ich lange entbehrt hatte. So entstand ein großes wunderbares Festmahl, dass wir mit Freude teilten. So viele Menschen aus den verschiedensten Ländern, England, Holland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Neuseeland, Kanada, Australien, Japan und, und, und, waren zusammengekommen. Wir hatten alle einen weiten Weg hinter uns gebracht, allein um uns dieses Wunder der Natur anzuschauen. Eine große Freude ergriff uns alle, morgen sollten wir die langersehnten Wasserfälle sehen! Wir saßen alle um das große, warme Feuer herum, erzählten Geschichten, machten Musik und fingen an zu singen, wie lobten und priesen all das Gute, das wir erlebt hatten. Liebe, Zartheit und Freude war überall zuspüren. Ein Geist und eine Verheißung. Als ich später in meinem Schlafsack lag und in den klaren Sternenhimmel hinauf sah, dachte ich, so muss es im Himmel sein!
Ja, dies war wie Weihnachten, ich erlebte, wie in einem jeden von uns der Christus erwachte. Ein Licht wurde in uns entzündet und erstrahlte sich auf die ganze Umgebung. Ein öder, rauer Platz wurde dadurch zum Himmel. Und es ist wohl auch klar, dass wir eine ruhige Nacht hatten ohne Schlangen, giftiges Ungeziefer und Regen.
Mein Bewusstsein von Weihnachten hat sich seitdem sehr verändert. Ich weiß heute, dass die Geburt des Christus nicht an Raum und Zeit gebunden ist, sondern täglich ersteht.
In einem Weihnachtslied aus dem Christian Science Liederbuch ist dies wunderbar beschrieben. Hier die zweite Zeile des Liedes.

(Lied 170)

 

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Hallo, ich heiße Johanna. Ich wohne in Hamburg und gehe dort auch zur Schule. Meine Freunde nennen mich Jojo. Ich liebe es CDs zu hören, spiele Gitarre und gehe gern Reiten. In letzter Zeit, interessiere ich mich außerdem für die Geschichte der Mayas, vielleicht werde ich ja eines Tages Forscherin.
Aber ich ziehe mich auch gern jeden Tag ein bisschen ins Gebet zurück. Manchmal lese ich in der Bibel und Wissenschaft und Gesundheit, oft denke ich auch nur still über Gott nach. Seitdem ich klein war, hatte ich schon manche Heilung durch Gebet und lernte dadurch mehr über meine Beziehung zu Gott.
Als ich ungefähr acht war, hatte ich manchmal das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, und konnte dann plötzlich nicht mehr richtig atmen. Ich entschied mich zusammen mit meiner Mutter darüber zu beten. Wir beteten mit dem Gedanken, dass Gott Liebe ist und Seine Liebe gibt mir alles, was ich jeden Augenblick brauche – auch genügend Luft!
Meine Mutter wies mich auch daraufhin, dass ich niemals von Gott getrennt sein kann und dass jeder Gedanke, der etwas anderes versucht zu sagen, falsch ist. Meine Mutter sagt immer, ich bin das 'Kind der Freude'.
Wir beteten ca. drei Monate und ich erinnere mich, dass ich ganz sicher war, dass ich geheilt werden konnte und würde. Und so kam es auch. Ich weiß nicht mehr, wann und wie es geschah – es war einfach kein Thema mehr. Mein Atmen blieb total normal bis heute und jetzt bin ich 13.
Als dann meine Freundin Petra mir letztens erzählte, dass sie Probleme mit Allergien und Asthma hat, war ich sicher, dass sie nicht für immer mit diesen Schwierigkeiten leben muss. Sie sprach viel mit mir über Gott und ihrem Glauben an Ihn. Deshalb dachte ich, sie wird sicherlich offen sein für die Ideen in Wissenschaft und Gesundheit. Ich beschloss, ihr ein Exemplar zu geben, und sie begann es zu lesen und wirklich einige Gedanken daraus anzuwenden. Ich betete auch gern mit ihr zusammen. Und jetzt hat sie mir erzählt, dass sich ihr Atmen sehr gebessert hat. Ich bete über viele Dinge – angefangen von Schularbeiten bis zu Problemen mit anderen Schülern. Ein Junge in der Schule nervte und ärgerte mich immer absichtlich. Aber als ich mich entschied ihn als ein Kind Gottes zu sehen, geliebt und liebevoll, wurde es viel einfacher für mich ihn zu mögen und ihn nicht mehr nur als einen lästigen Jungen zu sehen. Jetzt ärgert er mich nicht mehr und wir kommen gut miteinander aus. Ich teile Wissenschaft und Gesundheit auch mit anderen Freunden. Aber ich tue das weil es von der Wahrheit spricht und nicht weil es ein Teil meiner Religion ist. Und darum liebe ich die Ideen von Christian Science – weil sie für jeden da sind und heilen.

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I felt my life was going in circles. For years I had been smoking up to 30 cigarettes daily. I was also using marijuana. In addition, I had been in and out of relationships that caused me (and others) a lot of unhappiness. I had lost all interest in my law studies and was ready to quit college.

I had a great desire to find a fresh perspective on my life. Something just had to happen, I told myself. I wanted to find real freedom. And in desperation, I started on a quest, and studied many different spiritual books and paths. I found some helpful ideas that stimulated me and gave me hope. But I kept looking for more.

Then a friend gave me the book Science and Health by Mary Baker Eddy. My friend told me she had grown up with this book and that it had brought her many healings. It described spiritual laws of Truth, Life, and Love. She said, "As a law student, you are familiar with laws, so why don't you give these spiritual laws a try and apply them to your life?"

I opened the book and I read Jesus' words "Ye shall know the truth, and the truth shall make you free" (p. iii). What was this truth and the freedom that came from it? I wanted to know. And I started reading in search of the answer.

Some passages pointed the way. I learned that "man is idea, the image, of Love; he is not physique" (p. 475), and that "man is not a material habitation for Soul; he is himself spiritual" (p. 477). Those were totally new ideas for me. That I should be spiritual, though not in some esoteric way, and not material at all, was intriguing to me. I felt I had found the answer I was looking for.

Through the study of Christian Science, I obtained a new basis for living. I realized that I could stop looking for causes to explain my difficulties. Instead I could think from the standpoint of the completeness of God's creation to solve them. I felt a new freedom and joy. All the desire for marijuana and cigarettes just left me. This freedom was accompanied by a feeling of ease, joy, and calm, which has remained with me ever since. I loved the idea of God being like the sun and each one of us like the rays of the sun, having a direct connection with our divine source (see Science and Health, p. 361). I began to understand how we are all connected through God. And as I better understood my own relationship with God, my relationships with others improved.

My gratitude for my own healing and freedom was so great that I felt I couldn't keep this joy to myself, but had to share it. Soon I found that others were interested and asked me if I could help them. Meanwhile, I passed my law exams and started working as an attorney. I also decided to take Primary class instruction in Christian Science. Through the healings I and others experienced, my understanding and trust in the higher spiritual law that is the basis of life grew, and I soon realized that it was my heart's desire to help others on this path of freedom.

My family, especially my mother who had worked hard to enable my law school education, were at first skeptical about my plans to follow this spiritual path. I myself wondered how I would be able to earn my livelihood and if it wasn't wise to continue working in my field and become more accomplished in it. But I felt a deep connection with God and trusted that everything would come about at the right time. I also acknowledged that God was the source of my supply and that my desire to become a healer did not come from myself, but was in God's plan. That constantly gave me reassurance.

At first I set aside some hours after work for giving spiritual help to others. But, finally, even my mother had to acknowledge that this was the work that really made me happy. So after working for three years as a tax lawyer, I gave up my job to devote myself completely to the application of spiritual laws. I have been in the full-time practice of Christian Science healing now for over eight years. And I feel blessed to help share this liberating truth promised by Jesus with other people.

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Frank Prinz-Wondollek : "Göttlicher Einfluss" (erschienen auf www.tmcyouth.com Oktober 2009)

Als ich letztens wieder mal am Flughafen war, sah ich all die Schilder, die vor der Schweinegrippe warnen. Und was man Alles tun muss um sich zu schützen.

Soviel Angst und Furcht steckt dahinter. Ich dachte kurz darüber nach wie stark diese Furcht und Angst die Gedanken der Menschen beeinflussen wollen. Gleichzeitig dachte ich darüber nach, wie man sich vor dieser angsterfüllten Beeinflussung frei halten kann. Ein Wortspiel half mir dabei. Schweinegrippe ( swine flu) = Schweineinfluenza ( swine influenza)= Influence = der Einfluss, Beeinflussen (Influence).

Also wovon wollte ich mich beeinflussen lassen? Unter welchem Einfluss stehe ich eigentlich wirklich?

Mary Baker Eddy schreibt: „Das physische Heilen durch Christian Science ist heute, wie zur Zeit Jesu, das Ergebnis der Tätigkeit des göttlichen Prinzips, vor der Sünde und Krankheit ihre Wirklichkeit im menschlichen Bewusstsein verlieren und so natürlich und unvermeidlich verschwinden, wie Dunkelheit dem Licht und Sünde der Umwandlung Raum gibt. Heute wie damals sind diese mächtigen Werke nicht übernatürlich, sondern im höchsten Grade natürlich. Sie sind das Zeichen des Immanuel oder „Gott mit uns“ — ein göttlicher Einfluss, der im menschlichen Bewusstsein immer gegenwärtig ist.“ W+G xi:10-19

Der göttliche Einfluss ist immer gegenwärtig, in unserem Bewusstsein. Ist das nicht großartig zu wissen. Es ist also auch ganz natürlich und normal, sich von diesem göttlichen PRINZIP, beeinflussen zu lassen. Dieser göttliche Einfluss spricht nur von unserer Vollständigkeit, vom Guten, von Liebe und Freiheit. Angst, Furcht, Grippe, Influenza sind dabei völlig ausgeschlossen.

Ich hatte diesen göttlichen Einfluss schon so oft verspürt und wusste, dass es ganz natürlich und normal ist, dafür Raum in meinem Denken zuzulassen. Ich entschloss mich, im Angesicht der Warnschilder über die Schweinegrippe, mich ganz bewusst diesen göttlichen Einfluss, dem Christus, in meine Gedanken einströmen zu lassen um diese Beeinflussung von Angst und Furcht wirkungslos bleiben zu lassen. Wie tat ich das? Ich richtete mich voll und ganz gedanklich auf das göttliche PRINZIP aus, dass mich erhält und beschützt.

Ich machte mir bewusst, dass Gesundheit durch das geistige Gesetz, dass der Mensch zu Gottes Bild und Gleichnis geschaffen ist, aufrechterhalten wird. Nichts kann dieses Gesetz umstürzen und eben auch kein Schweinegrippe verursachen. Schweinegrippe gehört nicht zum Bild und Gleichnis Gottes.

An diesen Gedanken hielt ich kompromisslos fest und wandte mich so immer weiter an Gott. Dann versuchte ich, einfach nur zu empfinden, wie sehr Gott mich liebt. Ich akzeptierte voll und ganz, dass meine Gedanken direkt von Gott/Geist, dem göttlichen Gemüt, zu mir kommen. Ich wurde dadurch immer ruhiger und nach einer Weile fühlte ich eine innere Zufriedenheit, einen Frieden, ein Lächeln, eine Freiheit und in diesem Augenblick wusste ich die Arbeit war getan.

Mit anderen Worten, die göttliche Liebe, der göttliche Einfluss oder der Christus hatte mich ganz bewusst berührt. Angst und Furcht vor Schweinegrippe hatten alle Macht verloren!

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An sich ist nichts weder gut noch böse;
das Denken macht es erst dazu.

William Shakespeare

 

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Johannes 8:32